Flüchtlingsrat Borken

Mitgliederversammlung

                                                                                                                Velen, 12. Januar 2017

                                                       E I N L A D U N G

 

Sehr geehrte Mitglieder des Flüchtlingsrates,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit laden wir zur unserer Mitgliederversammlung ein.

Diese findet am Dienstag, 31. Januar 2017, um 19 Uhr in den Räumen des DRK Borken

(ehemals Diakonie) Nordring 52, 46325 Borken statt.

 

Im Vorfeld zur MV geben Frau Anna Telöken und Frau Daniela Hengstermann von der Flüchtlingsbe-

ratung beim DRK in Borken kurze Impulse zum Thema

                                          Familie, Flucht, Zukunft

 

Zur besseren Vorbereitung dürfen gern Fragen zum Thema Familienzusammenführung, Umverteilungs-

antrag und Wohnsitzauflage vorab per E-Mail bis zum 26.01.2017 an:a.teloeken@drkborken.de

 gestellt werden. Diese Fragen werden entweder nach den Impulsen beantwortet oder aber in einem

weiteren Termin, der dann individuell vereinbart werden muss.

Ebenfalls stehen die Mitarbeiterinnen des DRK nach den Impulsen noch für weitere Fragen zur Verfügung;

zudem besteht die Möglichkeit zum Austausch.

Dieser o.a. Teil der Versammlung soll ca. 1 - 1,5 Std. Zeit in Anspruch nehmen, sodass um ca. 20.30 Uhr

die MV mit folgender Tagesordnung beginnen kann:

                                   1. Begrüßung

                                   2. Tätigkeitsbericht des Vorstandes

                                   3. Kassenbericht des Kassierers

                                   4. Entlastung des Vorstandes

                                   5. Wahlen

                                        alle bisherigen Vorstandsmitglieder stellen sich zur Wahl wieder

                                        zur Verfügung

                                   6. Verschiedenes

 

Wir freuen uns auf rege Teilnahme. Interessierte sind herzlich willkommen, dürfen auch an der

Mitgliederversammlung teilnehmen, allerdings ohne Stimmrecht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Flüchtlingsrat Kreis Borken e. V.

im Namen des Vorstandes

Elisabeth Olbing

stellvertr. Vorsitzende

 

 


Geerlings: Flüchtlingen und Zuwanderern auf Augenhöhe begegnen

Weihbischof kritisiert „Abschottungspolitik der Europäischen Union“

 

Velen (pbm). „Wir müssen zuerst auf den Menschen schauen!“ – Energisch appellierte Münsters Weihbischof Dieter Geerlings in Velen im Westmünsterland, barmherziger mit Flüchtlingen und Zuwanderern umzugehen: „Nur im Miteinander wird es in der globalisierten Welt eine Zukunft für alle geben!“

 

Geerlings, der auch Vorsitzender der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Migration ist, war auf Einladung des Flüchtlingsrates Kreis Borken e. V. und der katholischen Kirchengemeinde St. Andreas nach Velen gekommen, um einen Gottesdienst in der Andreaskirche zu feiern, um zum Thema „Flüchtlinge, Asylbewerber, Armutseinwanderer und kein Ende.....!?“ zu sprechen und um sich der Diskussion zu stellen. Mehr als 80 Menschen, darunter zahlreiche Migranten und Aktive aus der Flüchtlingsarbeit, füllten den Pfarrheimsaal, hörten interessiert zu und positionierten sich engagiert. „Selten dass bei einem solchen Thema so viele zusammen kommen“, freute sich Geerlings, „das ist gut!“

 

Schon in der Predigt hatte der Weihbischof, der auch Mitglied der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz ist, ungeschminkt über „menschenunwürdige, ja katastrophale Zustände“ in Flüchtlingsunterkünften und beim Umgang mit Asylsuchenden gesprochen. Er erzählte von verschimmelten Zimmern, von Ratten in Küchen und Toiletten oder von einander völlig fremden Frauen aus unterschiedlichen Nationen und Sprachräumen, die „zu dritt in ein viel zu kleines Zimmer eingepfercht“ worden seien. Er schilderte traumatisierende Erlebnisse einer Flüchtlingsfamilie, die Zuflucht suchte, am Ende jedoch auseinander gerissen und kriminalisiert worden war – obwohl alle Behördenvertreter Recht und Gesetz beachtet hatten. „Was mich dabei innerlich erregt: Das Ergebnis ist erschütternd“, sagte Geerlings.

 

Der Weihbischof legte dar, insgesamt zähle man weltweit etwa 220 Millionen Migranten, die aus unterschiedlichen Motiven eine neue Heimat suchen würden. Weltweit gebe es 45 Millionen Flüchtlinge, in Europa mehr als zwei Millionen. Wer sich angesichts dieser Zahlen weigere, anzuerkennen, dass Europa und Deutschland Einwanderungsgebiete seien, verweigere Realitäten.

 

Geerlings kritisierte massiv die „Abschottungspolitik der Europäischen Union“. Sie helfe „überhaupt nicht, weil die Menschen über Umwege doch die Wege zu uns finden, nur diese Wege sind immer gefährlicher“. Was dabei heraus komme, könne man vor Lampedusa sehen: „Das kann uns nicht egal sein!“

 

Er könne nicht verstehen, wie Europa manche Gelder einsetze, beklagte der Weihbischof. Flüchtende Menschen in großer Zahl würden im Mittelmeer ertrinken, darunter wenige HIV-Infizierte. Für die Untersuchung jener Fische, die auch Leichen als Nahrung ansähen, sei Geld da, für die Rettung der Menschen nicht. Die gute Nachricht, dass diese Heringe kein AIDS übertragen würden, habe angesichts des Todes der Flüchtlinge und des Leids ihrer Angehörigen mehr als einen schalen Beigeschmack.

 

Er selbst habe auch keine Patentlösung für die „große Herausforderung der Migration“. Für ihn sei aber klar: „So, wie wir damit umgehen, darf es nicht sein!“ Geerlings räumte ein, dass die Zuwanderung mancher Menschen Probleme verursache, empfahl jedoch, verstärkt die Chancen zu sehen und „den Menschen auf gleicher Augenhöhe“ zu begegnen. Es sei angezeigt, zu differenzieren und den einzelnen Menschen zu sehen, statt pauschal zu verurteilen.

 

In der lebhaften Diskussion wurden auch viele örtliche und regionale Aspekte angesprochen. Es gab Appelle für eine Verbesserung der Lebensumstände der Flüchtlinge in Velen, für mehr Freundlichkeit in der Borkener Ausländerbehörde, für ein Ausschöpfen behördlicher Entscheidungsspielräume zu Gunsten der Migranten, für eine umfassende Anerkennung der im Heimatland erworbenen Qualifikationen, für eine Arbeitserlaubnis auch während des laufenden Asylanerkennungsverfahrens oder für eine Verbesserung der Lebensumstände in den Heimatländern. Am Ende bedankte sich der Weihbischof für das große Interesse und die vielen Impulse, die er gerne mit nähme.

(Quelle: Bischöfliches Generalvikariat Münster, 48135 Münster)

 

 

1.000 Euro für den Flüchtlingsrat

1.000 Euro hat der Flüchtlingsrat von der Stiftung Aktive Bürger erhalten. Mit dieser Spende war es dem Verein möglich, einen zweiten Fahrradkursus für Migranten anzubieten.

Veranstalter dieses Kursus waren der Caritasverband für das Dekanat Borken und der Flüchtlingsrat des Kreises Borken. Seit Mitte September hatten fünf Frauen mit Migrationshintergrund zwei Mal pro Woche für eine Stunde Fahrradfahren gelernt. Mit dem Geld konnten unter anderem gebrauchte Fahrräder gekauft werden, die die Teilnehmerinnen behalten dürfen, damit sie weiter üben können. So soll ein nachhaltiger Lerneffekt gewährleistet werden.(Foto: Kappenhagen)

Quelle: Borkener Zeitung

Ehre, wem Ehre gebührt

Elisabeth Olbing und Ludger Frerick mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet
RAMSDORF (rpl). "Ohne Ihr Engagement sähe es in unserer Stadt ärmer und auch kälter aus." In seiner Ansprache zur Verleihung des Ehrenamtspreises der Stadt Velen an Elisabeth Olbing und Ludger Frerick hat Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr zum Auftakt der Ratssitzung am Montag die Verdienste der beiden Preisträger gewürdigt.

Elisabeth Olbing, so erinnerte der Bürgermeister, war bereits im Januar 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Mit der Verleihung des Ehrenamtspreises wolle der Rat das Engagement der Velenerin nun auch auf örtlicher Ebene würdigen.

Als Vorsitzende des Caritas-Ausschusses, aber auch als Ansprechpartnerin für Asylbewerber und Aussiedler, habe Elisabeth Olbing stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen ihrer Mitmenschen und besonders für benachteiligte Kinder und Jugendliche, machte Dr. Schulze Pellengahr deutlich.
In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister auch auf die enge, oft durchaus "hartnäckige" Zusammenarbeit der Preisträgerin mit dem Fachdienst Soziales und mit dem Kreis Borken, insbesondere über den Kreisflüchtlingsrat, hin.

Für die Belange von Kindern und Jugendlichen habe sich in beispielhafter Weise auch Ludger Frerick eingesetzt, führte Dr. Schulze Pellengahr weiter aus. Seit mehr als 20 Jahren leite der Ramsdorfer das Ferienlager "Pinocchiotours" auf Texel, in dem alljährlich Ramsdorfer Kinder ihre Ferien auf der niederländischen Nordseeinsel verbringen können. Darüber hinaus sei Frerick im sportlichen Bereich auch beim VfL Ramsdorf und als Trainer in Rhade ehrenamtlich tätig.

Bei der Verleihung des Ehrenamtspreises wirkten auch die Leiter der Ramsdorfer und Velener Geschäftsstellen der Sparkasse Westmünsterland mit. Der Preis wird von der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Geldinstitut verliehen. Außerhalb der regulären jährlichen Preisverleihung waren im Juni diesen Jahres bereits die Betreuer der Jugendfeuerwehr Velen mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet worden (die BZ berichtete). Anlass war das zehnjährige Bestehen der Jugendfeuerwehr.

Zum Thema:
Der Ehrenamtspreis der Stadt Velen wird seit 2007 jährlich von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Westmünsterland verliehen. Das Geldinstitut dotiert den Preis mit einem Geldbetrag von insgesamt je 1000 Euro. Die Preisträger seit 2007 waren:

2007: Josef Pollmann und Josef Meßling
2008: Markus Rüther und Andreas Selting
2009: Alfons Wellermann und Alois Mensing
2010: Rudi Hölter
2011: Ingrid Räwer und Albert Lammering
2012: 38 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der öffentlichen Büchereien in Velen und Ramsdorf
2013 : Betreuer der Jugendfeuerwehr Velen sowie Elisabeth Olbing und Ludger Frerick.

(Quelle: Borkener Zeitung, -rpl-)

 

 

Lions Club spendet 2.000 Euro für Flüchtlingsrat

Verein will Geld in Info-Veranstaltungen investieren

Der Flüchtlingsrat Kreis Borken kümmert sich seit 1998 um Flüchtlinge aus aller Welt, die im Kreis landen. Marlene Speth und Elisabeth Olbing haben nun vom Lions Club eine Spende von 2.000 Euro entgegen genommen. Das Geld ist ein Teil der Einnahmen aus dem jährlichen Moos Dinner und ist vom derzeitigen Lions-Präsident Stephan Schmidt und Manfred Schmittker, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks, übergeben worden.

"Wir versuchen, den Menschen, die hier ankommen, ein klein wenig zur Seite zu stehen.", fasst Elisabeth Olbing die Arbeit des Flüchtlingsrates zusammen. Die Vereinsmitglieder helfen etwa bei Behördengängen bis hin zum Kampf gegen drohende Abschiebung, genauso aber in ganz alltäglichen Dingen, in denen man sich erst zurecht finden muss.

Natürlich, sagt die erste Vorsitzende Marlene Speth, sei die Motivation der Menschen, die fast ausschließlich illegal nach Europa einreisen, ganz unterschiedlich: Von politischer oder ethnischer Verfolgung bis hin zur Hoffnung auf ein besseres Leben. Viele Flüchtlinge kämen derzeit aus Syrien, auch vom Balkan, aus Bulgarien und Rumänien. "Jeder verdient erstmal eine reelle Chance.", sagt Speth.

(Quelle: Borkener Zeitung)

 

23.09.2013: Als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge allein in der Fremde

Veranstaltung im Rahmen der interkulturellen Woche.

Thema: Als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge allein in der Fremde

Wann: 23.09.2013 um 19:00 Uhr

Wo: Rathaus Vreden, Burgstr. 14

Referentin: Barbara Eßer, Ethnologin M.A., Mitarbeiterin im Psychosozialen Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf

Die Zahl von Minderjährigen, die allein auf der Flucht nach Deutschland kommen, hat in den letzten Jahren zugenommen. Oft reichen die Ersparnisse oder die gesundheitlichen Kräfte der Familien nicht aus, um sich gemeinsam aus Lebensbedrohung, Krieg und Verfolgung auf die Flucht zu begeben. Es werden dann Kinder/ Jugendliche auf den Weg geschickt, um mindestens für sie die Chance auf eine Zukunft, auf Bildung und Sicherheit zu gewinnen. Aus ihren Wegen allein durch Wüsten, Gebirge oder Meer, weitgehend fremden Erwachsenen ausgeliefert sind sie oft einem harten Überlebenskampf ausgesetzt. Zeit, um den Verlust der Familie, ihnen Nahestehender zu betrauern, haben sie kaum. In Deutschland stehen sie einer fremden Sprache, unbekannten Regeln und einem schwer verständlichen rechtlichen Rahmen gegenüber.

Der Vortrag möchte die Lebenswege dieser Kinder und Jugendlichen näherbringen und einen Einblick in die Licht- und Schattenseiten ihrer Aufnahmebedingungen in Deutschland geben.

 

 

17.09.2013: Neuer Fahrradkurs für Migrantinnen

Fahrrad fahren zu können, heißt mobil sein, es gibt ein Stück Unabhängigkeit und es macht zudem, zumindest auf schönen Wegen und bei gutem Wetter, auch eine Menge Spaß. Fahrrad fahren ist für die meisten Alltag und selbstverständlich, doch manche haben es nie gelernt.

 

Auch viele Migrantinnen, die bei uns im Kreis Borken leben, haben noch nie Fahrrad gefahren, da es in ihren Heimatländern entweder nicht üblich ist, dass auch Frauen Rad fahren oder schlichtweg das Geld fehlte.

 

Für diese bietet nun der Caritasverband für das Dekanat Borken e. V. zusammen mit dem Flüchtlingsrat Kreis Borken e.V. einen Fahrradkurs für Migrantinnen an.

 

Durch eine projektgebundene Spende von der Stiftung Aktive Bürger an den Flüchtlingsrat Kreis Borken e. V. entstehen für die Teilnehmerinnen bis auf den Beitrag für die Versicherung (20 €) keine Kosten.

 

Genau wie beim letzten erfolgreichen Kurs, werden die Übungsstunden fachlich geleitet von Herrn Henneken und Herrn Corsten vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club).

 

Beginnen wird der Kurs am 17. September 2013 um 18 Uhr an der Cordula Grundschule in Gemen, Röwekamp 25, und endet nach 5 Wochen, bei jeweils einer Übungsstunde am Dienstag und am Freitag.

 

Die Fahrräder werden gestellt, so dass der Besitz eines eigenen Fahrrades nicht notwendig ist.

 

Interessentinnen melden sich bitte bei Alicja Szkrabinski von der Migrationsberatung vom Caritasverband Borken unter der Nr.02861 945 770 oder per E-Mail  unter der Adresse:

migration-szkrabinski@caritas-borken.de
oder
bei Elisabeth Olbing vom Flüchtlingsrat Kreis Borken e.V. unter der .Nr. 0171/4628462 oder per E-Mail unter der Adresse: info@fluechtlingsrat-borken.de

 

Die Integrationsschere - Wie das deutsche Einwanderungsrecht die Integration be-und verhindert.

Artikel in der Borkener Zeitung (Kreisseite) zur Veranstaltung am 02.07.13

Gespräch über die allgemeine Situation von Flüchtlingen

Artikel vom 15.06.2013 in der Borkener Zeitung (Kreisseite)

Presseartikel

 

 

Besuch beim ZUE Schöppingen

Eine Gruppe vom Flüchtlingsrat Kreis Borken und den Grünen/Bündnis90 Kreis Borken haben zusammen am 17.04.2013 das ZUE Schöppingen besucht. Den Rundgang begleitet hat Herr I. Ochtrup (Betreuungsleiter) und Herr D. Backhaus von der Bezirksregierung Arnsberg. Es war ein sehr informativer und spannender Nachmittag.

 

 

 

 

 

 

Helma Benke erhält die Verdienstmedaille

Verdienstmedaille

Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

 

MÜNSTER/VREDEN. Im Namen des Bundespräsidenten verlieh Münsters Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke am Dienstag die Verdienstmedaille am Bande an Helma Benke aus Vreden.

Die Grundschullehrerin hat sich über viele Jahre ehrenamtlich für Flüchtlinge und Asylbewerber engagiert. 1998 gründete sie als Vorsitzende den Flüchtlingsrat des Kreises Borken. In dieser Position half sie bis 2008 Asylbewerbern, eine Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitserlaubnis zu erhalten.

Stellvertretend für alle

„Der erste Grund für mein Engagement war meine Xenophilie – die Vorliebe für das Fremde“, sagte sie. Sie habe sich schon immer sehr für fremde Kulturen und Religionen interessiert. Eine weitere Motivation für ihr Engagement sei, dass sie oft auch etwas zurückbekommen hat: „Die Menschen geben einem Freude, Dankbarkeit und Anerkennung.“

Auch in der Politik setzte Benke sich für ihre Ziele ein. 1995 war sie Gründungsmitglied des Ortsverbands der Grünen in Vreden. Sie war Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Vreden und setzte sich auch da für ihre ausländischen Mitbürger. Eine Verbesserung des Umweltschutzes und die Gleichberichtigung von Mann und Frau waren weitere Ziele.

In ihrer Dankesrede betonte Benke auch, dass ihr Engagement ohne die Unterstützung anderer nicht möglich gewesen wäre. „Ich nehme diesen Orden stellvertretend für alle an, die mir geholfen haben“, sagte sie. dro

Der Flüchtlingsrat gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung und bedankt sich für die vielen Jahre ehrenamtlicher Arbeit.

(Quelle: www.muensterlandzeitung.de/lokales/vreden) 

 

 

Dialog verbindet Kulturen! - Wie werde ich Integrationslotse / Integrationslotsin ?

Dieser Kurs "Integrationslotsen" wird von der Kirchengemeinde St. Andreas Velen in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Borken und dem Flüchtlingsrat Kreis Borken  angeboten.

 

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Folgende Termine sind angedacht:

Montag 14.01.2013: 19:00 Uhr Infoabend

Freitag 01.02.2013: 16:00-20:00 Uhr  Einstieg, Motivation, Stolpersteine

Samstag 16.02.2013: 10:00-16:00 Uhr Interkulturelle Sensibilität

Referentin: Frau de Vries (Ethnologin)

Freitag 08.03.2013: 16:00-20:00 Uhr Interkulturelle Kommunikation

Mittwoch 20.03.2013: Sozial-und ausländerrechtliche Fragen

Referentin: Kirsten Eichler GGUA Flüchtlingshilfe

Mittwoch 10.04.2013: 17:00-19.00 Uhr Thema nach Wahl

Dienstag 06.05.2013: ab 16:30 Uhr Fahrt zur Moschee in Duisburg

Mittwoch 22.05.2013: 17:00-19:00 Uhr Interkulturelle Konflikte

Anfang Juni 2013: Kennen lernen des Sozialraumes

Samstag 15.06.2013: 10:00-16:00 Uhr Abschluss

 

Schulungsort:

Haus Ignatius, Am Kuhm 13, 46342 Velen

 

Zum Flyer